Bruststraffung ab welchem Alter

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12498776_10208235335338471_1128992636_nViele Frauen wünschen sich insbesondere nach der Schwangerschaft einen strafferen Busen. Grundsätzlich kann man sich dieser OP in jedem Alter unterziehen und viele Damen entscheiden sich schon in sehr jungen Jahren für eine

Bruststraffung

Aufgrund ungünstiger genetischer Anlagen haben viele Frauen auch schon mit 20 eine hängende Brust, die mit einem Eingriff ganz leicht korrigiert werden kann. Junge Patienten müssen aber vorab darüber aufgeklärt werden, dass es zu einer Narbenbildung kommen kann und oft nicht alles optimal verheilt. Zudem kann sich das Ergebnis nach einer späteren Schwangerschaft verschlechtern. Da es sich um einen rein ästhetischen Eingriff handelt, zahlen die Krankenkasse nicht. Nur in ganz seltenen Fällen werden die Kosten übernommen. Das ist zum Beispiel so, wenn man massiv an Gewicht verloren hat und ein Chefarzt den Eingriff bewilligt. Es gibt viele Möglichkeiten und Techniken bei dieser Operation, allerdings wird der Arzt sich oft für die T-förmige Narbe entscheiden. Es gibt aber auch narbensparende Techniken, sodass man nur an der Seite oder in der Mitte der Brust einen kleinen Schnitt sieht. Narbensparende Methoden können nicht bei jeder Frau eingesetzt werden, da es immer darauf ankommt wie groß die Brust ist und wie stark sie hängt. Je mehr gemacht werden muss, umso sinnvoller ist es, mit der T-Technik zu arbeiten. Gemeinsam mit der Technik der Brustverkleinerung haben sich die Bruststraffungs-Techniken weiterentwickelt. Man kann sich inzwischen einen so genannten inneren BH anfertigen lassen. Ein Teil der überschüssigen Haut wird dann dazu verwendet, die Brust in sich selbst aufzuhängen. Dann wird sie gesützt, wie von einem BH. Schönere Narbenbildungen und bessere Langzeitergebnisse können mit dieser Methode auf jeden Fall erreicht werden. Ein weiterer positiver Aspekt an der OP ist, dass sich die Sensibilität nicht verändern wird. Die Nerven, die um die Brustwarze verlaufen, strahlen von unten in die Brust ein und werden somit nicht verletzt. Es wird kein Gewebe entfernt und somit kommt es nicht zur Verletzung der Nerven. Lediglich dann, wenn eine Technik zum Einsatz kommt, bei der das Brustgewebe vom Brustmuskel abgetrennt wird, kann es dazu kommen. Während man seine Brust straffen lässt, kann man sie auch gleichzeitig vergrößern lassen. Für den Narbenverlauf ist das sogar von Vorteil, weil man dann weniger Haut entfernen muss. Grundsätzlich ist eine Brustvergrößerung mit körpereigenem Fett immer gut und einer Vergrößerung mit Implantaten vorzuziehen, allerdings geht es hier in erster Linie um die Umsetzbarkeit. Wenn nicht genug Fett vorhanden ist, kann der Patient sich auch keiner Brustvergrößerung unterziehen. Dann muss man auf Silikon Implantate zurückgreifen. Technisch gesehen ist auch diese Methode einfach und sicher. Die Obergrenze bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett liegt bei 250 ml pro Brust. Das setzt dann aber automatisch voraus, dass um die 500-1.000 ml reines Fett entnommen werden können. Diese Menge steht nämlich nicht bei jeder Frau zur Verfügung.